Auf! Auf!

Da unsere letze Etappe doch schon etliche Tage und Nächte zurückliegt und der Rest des Komitees das Blogposten dem Weihnachtsstreß untergeordnet zu haben scheint, will ich meine musikalische Reise um die Welt heute fortsetzen.

Wir schlagen nun vom vorderen Orient einen kleinen Haken über den Atlantischen Ozean in ein Land, in dem sich mindestens so viele Surfer wie Fußballer am Strand tummeln: Nach Brasilien.

Dort beheimatet ist die Surf-Rock Band „Os Pazuzus“. Viel mehr, als daß die Truppe, bestehend aus Mútiro (zuständig für hallende Frequenzen), Jones (rockige Frequenzen), Delphyus 7J (schwere Frequenzen), Dimas o Rei das Rimas (Batidas und andere Drinks) sowie Nestor Paiva (Guru), aus Rio de Janeiro stammt, ist nicht bekannt. Der Name „Os Pazuzus“ leitet sich von einem sumerischen Dämonen ab, der den Südostwind personifiziert und in dem Film „Der Exorzist“ eine Nebenrolle spielt.

Radiomoderator Phil Dirt schreibt auf seiner Webseite www.reverbcentral.com über das Album „A Maldição Do Surf Sumério:

Mostly mono, some tracks feature stereo panned overdubs.

Leider scheint die Band Ihre Tätigkeit ebenfalls dem Weihnachtsstreß geopfert zu haben, denn die Webseite wurde zum letzen mal im September 2006 aktualisiert.

Nichts desto trotz hier jetzt ein grandioses Musikstück mit wundervollem Intro: „There’s A Pazuzu In My Garage“

  1. AudoEl
    17. Dezember 2008, 21:41 | #1

    Damit habe ich Last Christmas aus meinen Gehörgängen exorziert!